Freitag, 16. Januar 2015

JAHRESAUSKLANG mit dem Advents- , Weihnachtsmann- und Silvesterlauf in Brandenburg an der Havel

Das Jahresende hier in Brandenburg war wieder voller spannender Laufereignisse: da waren am 29.11.2014 der Bröse Adventslauf, am 3. Advent, also am 21.12.2014 der 1. Weihnachtsmannlauf und schließlich am 31.12.2014 der traditionelle Silvesterlauf am Buhnenhaus. 

Der Bröse Adventslauf fand in und um den Krugpark statt. Die 10 km wurden hier in 4 Waldrunden eingeteilt. Bei diesem Lauf hatte ich glücklicherweise nicht schon nach kürzester Zeit diese Erschöpfungserscheinungen. Ich spulte souverän eine Runde nach der Anderen zackig und flott ab und war froh, wieder in die Nähe meiner alten Form zu kommen. Das Wetter war sehr herbstlich und durch den Blätterwald zu laufen machte mir richtig Freude. Nach guten 51.43 Minuten kam ich ins Ziel und erhielt somit meinen 5. Stempel für den Mothor-Havelcup. Einer sollte noch folgen für den Pokal am Ende der Laufserie. 
Ach ja, vor dem Hauptläufen fand noch ein kleiner Bambini-Lauf über 400 m statt, den ich mit Paul lief. Im Ziel erwartete uns eine kleine feine Holzspan- Medaille und ein Weihnachtsmann am Stiel. 


Während einer meiner Trainingseinheiten unter der Woche, an einem Mittwoch-Abend lief mir unerwartet der Lauftreff des Vfl Brandenburg entgegen. Kurzentschlossen kehrte ich um und reihte mich mit ein. Ich erfuhr, dass sie die Strecke jetzt jede Woche für den 1. Weihnachtsmannlauf quer durch die Stadt ablaufen wollten. Für mich ein willkommene Abwechslung den Mittwochslauf in einer Gruppe zu laufen und auch noch auf mehr als 10 km zu kommen. 

Am 3. Advent war es dann soweit und wir trafen uns zur Besten Kaffeezeit am Nicolaiplatz. Der Grill und die Feuerschale wurden schon angeheizt und ca. 60-70 Weihnachtsmänner- und Frauen hatten sich eingetroffen. Um 15 Uhr ging es los. Wir liefen alle zusammen und klingelten immer wieder mit lauten HOHOHO-Rufen durch die Straßen Brandenburgs. 


An zwei Verpflegungspunkten wurden wir mit warmen Tee und feinem Gebäck erwartet. Die Aufmerksamkeit der Passanten war ganz auf unserer Seite, viele winkten uns zu oder hupten einfach aus ihren Autos heraus. 


Jeder Weihnachtsmann gab für diesen Lauf eine kleine Spende ab, sodass wir mit dieser Aktion nicht nur Werbung für den Laufsport machten, sondern noch etwas gutes getan haben. Das war der 1. Weihnachtsmannlauf, weitere werden in den nächsten Jahren folgen, tolle Aktion wie ich finde, hat mir sehr viel Spaß gemacht. 

Die Krönung des Jahres war am 31.12.2014, der Silvesterlauf. Hier holte ich mir den 6. Stempel der Mothor-Laufcup Serie. Wegen diesem Lauf haben wir extra unseren Jahreswechselurlaub verschoben und sind danach erst losgefahren. 

Ich bin die 10 km gelaufen. Die Tage zuvor hatte es dolle geschneit und somit waren die Wege sehr unwegsam. Ein Räum- und Streudienst kümmerte sich um die Strecke am Breitlingsee bis zum Malgestrand und noch ein Stückchen weiter. Bestzeiten waren aber bei den Verhältnissen nicht möglich. Insgesamt gingen 276 Läufer auf die unterschiedlichen Strecken. 



Nach 54:47 Minuten kam ich völlig erschöpft ins Ziel. Ich hatte wieder alles gegeben und ganz schön kämpfen müssen. Das war nochmal ein schöner Abschluss des Jahres. Schnell holte ich mir den letzten Stempel und somit den lang und heiß ersehnten Pokal.


Das war ein unglaubliches Laufjahr 2014 mit knapp 1400 km. 

Viele schöne Momente haben wir erlebt und eine tolle Laufgemeinschaft in unserer neuen Wahlheimat Brandenburg an der Havel kennengelernt. Grund genug Mitglied beim Vfl Brandenburg zu werden bzw. beim Lauftreff "Gib Alles" mitzuwirken.  

Montag, 29. Dezember 2014

8. Vitalis Sprint-Cross Duathlon in Klein Kreutz/ Brandenburg

Die Vielfalt der Wettkämpfe hier in Brandenburg ist wirklich beeindruckend.

Im Sommer war da der Duathlon in Bollsmannsruh, im Oktober der Crosslauf in der Göttiner Kiesgrube und vor Kurzem der Stundenpaarlauf im Stadion. Bestzeiten sind hier fehl am Platze und der Spaß steht im Vordergrund. 
Im November war dann der 8. Vitalis Sprint Cross Duathlon. Am 15. November fand dieser in und um Klein Kreutz statt. Zu absolvieren waren 3 km auf der Laufstrecke, 12 km auf den Feldern mit dem Rad und wieder 3 km laufend.

Okay, für viele Teilnehmer sollte es wohl kein Spaß werden, sie waren super gut ausgerüstet mit ihren Rennrädern und es war wohl der eine oder andere Triathlon-Profi mit am Start. Ich ließ mich nicht beirren und meldete mich für 5,- € für den Einzelwettbewerb an, man konnte die Strecke auch als Staffel absolvieren.


11 Uhr sollte es losgehen und wir hatten diesmal sogar etwas Zeit für die Erwärmung, da wir rechtzeitig ankamen. Dann ging es auch schon los und wieder einmal gab die Bürgermeisterin von Brandenburg den Startschuss. 3 km laufen klingt erstmal easy und vor allem schnell. Der erste Kilometer war es auch, bis es auf einen Berg hochging und mitten durch den Wald querfeldein. Zum Glück gehts auch wieder runter und ich war nach schnellen 14:42 Minuten in der Wechselzone, schnappte mir mein Rad und düste los. Die ersten Radkilometer waren schnell, doch es ging gleich aufs Feld und es fühlte sich an, als wenn man auf Kopfsteinpflaster fährt. Als ob das nicht ausreichte, folgte sandiger Boden, teilweise musste man sogar absteigen und schieben. Stürzen wollte ich ja nicht unbedingt. Es ging vorbei an Spargelfelder, durch Wälder und natürlich auch Berge hinauf, die unmöglich waren mit einem Rad hochzufahren. 
Natürlich blieb das Gelände die ganzen 12 km so unwegsam, nur kleinere Abschnitte konnte man etwas schneller fahren. Mittlerweile war ich wohl auch wieder die Letzte, hinter mir und auch vor mir sah ich keinen Radfahrer mehr. An einem Streckenpunkt überholten mich zwei unheimlich schnelle Radler, die waren dann wohl schon auf den Letzten Metern, überrundet wurde ich wohl nun auch noch. 
Nach 48:39 Minuten kam ich in die Wechselzone. Dort standen auch meine kleinen Supporter und feuerten mich an. Ich stellte das Rad ab, hängte den Helm an den Lenker und machte mich auf die Laufstrecke. Der Wechsel verlief reibungslos, obwohl sich meine Beine etwas komisch anfühlten. Der zweite Kilometer führte mich wieder diesen Berg hinauf und durch das Wäldchen, hier war es so unwegsam. Ich hatte einen kleinen unachtsamen Moment und stürzte. Schnell wieder aufgestanden, lief ich weiter. Gerade nochmal gut gegangen. 
Nach 16:36 Minuten kam ich endlich und nicht als Letzte ins Ziel. Paul und Frieda liefen mir entgegen und mit mir zusammen über die Ziellinie. Ein freudiger Moment so herzlich begrüßt zu werden.


Dieser Cross-Duathlon war ganz schön anstrengend und ich freute mich, dass es als Belohnung sogar noch ein Mittagessen gab, als Tausch für die Startnummer. Wirklich mal eine ungewöhnliche Veranstaltung, gut organisiert und sehr anspruchsvoll.

Ich komme mit dem Schreiben kaum noch hinterher, so viele interessante Wettkämpfe gibt es hier. Großes Ziel ist mit dem Abschluss des Silvesterlaufes natürlich der Pokal von dem Mothor-Lauf-Cup. Ein Stempel fehlt mir noch.

Nach dem Cross Duathlon folgten bereits der Adventslauf im Krugpark und der Weihnachtsmannlauf quer durch Brandenburg (Berichte folgen noch).

Die Anmeldung für den Vfl in Brandenburg habe ich schon abgegeben, wird Zeit in einem Verein tätig zu werden  ;-) 

Montag, 24. November 2014

2. KIESGRUBEN CROSSLAUF in Göttin und der 39. HUBERTUSLAUF in Neuruppin

Das Wochenende um den 25. Oktober stand ganz im Zeichen des Laufens. Am Samstag fand in Göttin hier in Brandenburg der 2. Kiesgruben Crosslauf statt und dank eines Tipps eines Mitläufers ergab sich dann am Sonntag die Teilnahme am Hubertuslauf in Neuruppin.

Beim Crosslauf holte ich mir den 4. Stempel für den MOTHOR-Laufcup. Ich startete über die Distanz von 8,2 km querfeldein durch die Göttiner Kiesgrube.
Eigentlich sollte der Start für die längere Strecke um 11 Uhr sein, da es aber einige Ungereimtheiten bei der Bekanntgabe der Startzeiten gab, sollte es gleich um 10.30 Uhr los gehen. Das war mal wieder sehr knapp, da wir an dem Tag mit dem Rad samt Anhänger nach Göttin fuhren. 
Als wir allerdings zu Hause alles startklar machen wollten, hatten wir platte Reifen. Den Rädern fehlte zum Glück nur etwas Luft, die wir uns an der nächsten Tankstelle holten.

Gleich nach unserer Ankunft meldete ich mich schnell an, befestigte meine Nummer und schon ging es los. Wie es sich für einen Crosslauf gehörte, war der Start natürlich in einer Senke. 


Wir sollten gleich den Berg hinauf und in den Wald hinein laufen. Ich lief mal wieder hinterher. Ohje... Es ging wirklich hoch und runter, kreuz und quer durch den Wald.


2 Runden sollten gelaufen werden und am Ende durfte man sogar beinahe klettern, ein Laufen war an dem steilen Hang gar nicht möglich. Nach knapp 47 Minuten kam ich als Vorletzte(!!!) ins Ziel. Ja ich lief wieder hinterher und mein Puls war mal wieder die ganze Zeit über 90%. Es lag bestimmt an den "Bergen".

Ich überlege wirklich mal eine kleine Pause einzulegen oder wieder nach Plan zu laufen, um meine Schnelligkeit ein wenig anzukurbeln. Immer nur hinterher zu laufen macht keinen Spaß mehr.


Als ich nach dem Lauf wieder einen platten Reifen hatte, nahm mich ein netter Mitläufer mit. Micha fuhr mit den Kindern im Anhänger schon mal vor. Dieser Läufer erzählte mir, dass am Sonntag in Neuruppin der Hubertuslauf ist und dass man dort hervorragend einen langen Lauf absolvieren kann. Viel später erfuhr ich, dass es Torsten Richter war, ein Ultraläufer, der derzeit im Training für den Marathon unter 3 Stunden war.
Da Micha in diesem Jahr seinen Marathon noch immer nicht laufen konnte (aufgrund einiger Infekte) und er gerade wieder genesen ist, schlug ich ihm vor, doch dort, seinen langen Sonntagslauf zu unternehmen. Zu Hause angekommen, informierten wir uns über diesen Lauf und beschlossen am Sonntag nach Neuruppin zu fahren.

Wir fuhren in aller Frühe los, da die 27 km-Läufer um 10 Uhr starten sollten und wir knapp über 1 Stunde Fahrtzeit benötigten. Eine Stunde vor dem Start kamen wir in Neuruppin an. Micha meldete sich für den Langen Lauf und ich beschloss mit den Kindern den Familienlauf über 3 km zu machen.


Warum hab ich eigentlich nicht den Croozer mitgenommen? Der wäre mir bestimmt bei der Wanderung behilflich gewesen. Micha ging pünktlich an den Start und wir vertrieben uns mal wieder die Zeit. Für uns sollte es nämlich erst gegen 11 Uhr los gehen. Mit Micha starteten auch etliche Firmenläufer und Walker auf die Strecken von 3, 8, 15 und 27 Kilometer.

Die Familienwanderung war wirklich niedlich. Paul schaffte es gerade mal bis zum 200 Meter entfernten Parkplatz bis ich ihn tragen durfte, Frieda hatte ich von Anfang an auf dem Arm. Zum Glück fand sich die nette Trainerin der Herzsportgruppe zum Tragen der kleinen Maus und so gingen wir schnellen Schrittes weiter mit den "Alten". Immerhin nicht Letzten ;-)

     

Beim Wendepunkt gabs eine kleine Pause, aber so richtige gehen wollten sie immer noch nicht. Ich nahm Paul Hukepack und weiter gings.


Nach etwa 30-40 Minuten wanderten wir im Ziel ein. Wir mussten natürlich weitere Pausen einlegen und ich fand ein weiteres Ehepaar, welches mir beim Tragen half. Der Croozer hätte wirklich geholfen. 

Dann warteten wir auf Micha. Er lief die 27 km in 2:18:57 Stunden. Er lief locker durch und die letzten 5 km gab er wohl nochmal richtig Gas. Er war gut drauf und durchaus zufrieden mit diesem lockeren Sonntagslauf. Sein Marathon für dieses Jahr steht ja noch immer aus. Mal sehen, ob das noch was wird. 



Insgesamt war er von dem Lauf durch die Neuruppiner Landschaft sehr begeistert: tolle Strecke, sehr idyllisch, gerne wieder, sagte er.