Montag, 4. Mai 2015

OSTERN 2015: 10. KARFREITAGSLAUF am Krugpark auf der Scholle und OSTERLAUF in Deetz!

Am 3. April also eine Woche nach Berlin fand in Brandenburg der traditionelle Karfreitagslauf statt. Wie auch im letzten Jahr sollte es am Krugpark losgehen und gemächlich ein paar Runden auf der Scholle gedreht werden. Also landschaftlich wieder sehr schön durch Felder und Wälder. Eine Runde waren 10 km. Schon recht früh machten wir uns auf dem Weg, da wir beim aufbauen für die Laufgemeinschaft "Gib alles" (Veranstalter des Laufs) mithelfen wollten. Jeder hatte etwas mitgebracht und so war auch für die Verpflegung gut gesorgt. Es gab Kuchen, Nüsse, Rosinen, Schokolade, Salzstangen und Bananen, also alles was das Läuferherz begehrt. 

Die Kinder waren an diesem Wochenende bei den Großeltern, sodass wir gemeinsam um 9 Uhr an den Start gehen konnten. Man konnte zwischen 1-3 Runden laufen. Micha favorisierte 2 Runden. Ich ließ noch alles offen und wollte nach einer Runde spontan entscheiden ob ich noch eine Zweite schaffe. Wir starteten recht locker und es ergaben sich nette Gespräche mit den Mitläufern. Mittlerweile kennt man sich und freut sich gemeinsam zu laufen und zu schnattern. Die Runde verlief wie im Flug und ich entschied mich nach einer Stärkung am Krugpark eine weitere mitzulaufen. Es ging richtig locker voran und mir ging es gut. Nach lockeren 2:15:00 Stunden beendeten wir den Lauf und machten uns über das leckere Läuferbuffet her. Wie jedes Jahr gab es dann noch eingelegte Heringe mit Kartoffeln. Weit gefehlt, wer hier laufen möchte um Kalorien zu verlieren ;-)) 




Dieser Lauf war richtig schön und ich fühlte mich am Ende längst nicht so erschlagen wie in Berlin. Nach Berlin hatte ich 3 Tage Muskelkater, nach diesem Lauf gar keinen. So unterschiedlich ist das. Aber es wird langsam besser und mit so einem entspannten Lauf mit netter Begleitung kommt auch die Form wieder. 




Am nächsten Tag startete in Deetz der Osterlauf. Hier gab es wieder einen Stempel für die Mothor-Havelcup-Wertung. Ich entschied mich für die 10 km, die hier "nur" 9,4 km sein sollten. Ich fühlte mich ganz gut. Im letzten Jahr war ich hier top in Form und wusste noch, dass die Strecke sehr schnell ist. Den einen Hügel hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung. Es wurden auch 2, 5 und 20 km Runden angeboten. 

Vom Start kam ich locker weg und es sollte erst einmal durchs Dorf gehen. Dann kam dieser besagte Berg/ Hügel, den ich aber locker nahm. Als wir aus dem Dorf heraus liefen ging es Richtung Deich und an einem See vorbei. Landschaftlich wieder sehr schön. Auf dem Deich reihten sich die Läufer auf, wie eine Perlenkette. Ein schönes Bild. Auf den letzten 2 km hörte ich bereits das Ziel und hielt mein Tempo. Ich überholte sogar noch einige Läufer. Die letzten Meter sollte wieder etwas bergauf gehen, ich verlor aber nicht an Geschwindigkeit und lief als 53. (von 93 Startern) nach 49:08 Minuten ins Ziel. 


Dort erwartete mich eine Medaille und ein alkoholfreies Alster. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Ein Osterwochenende voller Lauferlebnisse. Ich bin auf einem guten Weg. 

Dienstag, 28. April 2015

35. BERLINER HALBMARATHON am 29.03.2015

Anfang des Jahres hatte ich eine richtig gute Form und hätte Bäume ausreißen können. Ich lief schon im Winter des Öfteren die richtig langen Läufe von 25 km und mehr. Mein Plan für den Berliner Halbmarathon war diesmal die Distanz zu relativieren, gerade durch die langen Strecken, sodass ich problemlos und schnell die 21 km laufen kann! Im Günstigen Fall sogar eine Bestzeit! 

Der Halbmarathon in Berlin war allerdings komplett ausgebucht! Dank einiger Radiosender wurden hierzulande noch Startplätze verlost. Bei KissFM hatte ich Glück und sie sicherten mir Anfang des Jahres einen Startplatz zu, im Februar wurden dann die Codes verschickt und ich loggte mich sofort ein. 

Das Training verlief nach Plan: 3-4 mal die Woche inklusive Tempoläufen und einem langen Lauf am Sonntag. 
3 Wochen vor dem Wettkampf ergriff mich allerdings eine dolle Erkältung. Ich dachte erst, ich habe noch genug Zeit gesund zu werden, leider wurde es nicht besser und ich musste noch eine weitere Woche krank zu Hause bleiben. In den 2 Wochen verlor ich meine Form für die Bestzeit. Ich wollte dennoch laufen, vielleicht sogar in 2 Stunden. Die Startnummer holten wir uns am Wettkampftag, die Fahrt nach Berlin und die Parkplatzsuche verlief halbwegs planmäßig. 

Ich sollte im Startblock E mitlaufen. Gegen 9 Uhr ging es los. Ich war schon wieder sehr nervös und konnte meine Fitness überhaupt nicht einschätzen. Das Wetter war recht trübe und es nieselte ein wenig als wir uns vorbereiten. Pünktlich zum Start hörte es auf und es sollte für die Dauer des Laufes nichts weiter von oben herab kommen. 


Endlich setzte sich unser Block in Bewegung und wir liefen los. Ich kam erstaunlich gut rein und hielt die ersten Kilometer bei 5.30/5.40 Minuten. Die 5 km-Matte überlief ich nach 27 Minuten. Ab Kilometer 7 und 8 wurde es plötzlich unangenehm, ich wurde langsamer, die Beine immer schwerer. Meine Kompressionssocken empfand ich nur noch als störend. Nach 55 Minuten hatte ich die 10 km hinter mir. Es wurde leider nicht besser und ich war etwas genervt, als die 12 km Marke folgte, noch 9 km. Noch ewig lange 9 km. Die 15 km durchlief ich nach 1:27:41 Stunden. 

Mir war heiß, ich hatte Durst, ich nahm jeden Getränkepunkt jetzt nur noch in Ruhe mit. Ich hatte wohl doch ganz schön eingebüßt während ich krank war. Ich hatte zum Ende auch das Gefühl, einfach nicht mehr weiterlaufen zu können, alles war blockiert. Die Beine, der Kopf, nichts ging mehr. Nach 2:07:28 Stunden lief ich enttäuscht ins Ziel. Im ersten Moment blieb mir auch fast die Luft weg. Als ich meine Familie sah, ging es mir langsam wieder besser. Ich holte mir die Medaillie, ein alkoholfreies Alster und knutschte meine Lieben. Alles war gut, der nächste Lauf wird wieder besser und auch die Fitness kommt wieder! Ganz bestimmt. 

Sonntag, 1. Februar 2015

Winterlauf am Gördensee am 24.01.2015

Der erste Stempel für den Mothor-Havelcup ist gesichert. Und zwar beim Winterlauf letzten Samstag am Gördensee. Ich überlegte lange ob ich 12 oder lieber doch die 6 km laufen sollte. Am Sonntag steht ja immer noch der lange Lauf auf dem Plan. 

Kurzentschlossen sollten es doch die 6 Kilometer werden. In der ganzen Woche kam ich nur einmal zum laufen, also hätte ich eigentlich recht fit sein sollen. Aber irgendwas lag schon wieder in der Luft. 

Am Gördensee trifft sich jeden Sonntag der Lauftreff vom Vfl Brandenburg. So langsam wird das auch ein fester Termin in meinem Kalender. Hier kann man nach belieben die abgemessenen Strecken von 6, 12 oder 17 km um den See laufen. Angenehmes Profil, keine Autos und Natur pur direkt am Wasser und im Wald. 

An dem Samstag organisierte also der Vfl den alljährlichen Winterlauf. Um 10 Uhr sollte es losgehen. Ich machte mich ein wenig warm und als der Startschuss fiel, lief ich als Schlusslicht den Massen von ca. 200 Läufern hinterher. Ich sollte mir wirklich angewöhnen mich etwas mittiger einzuordnen, jedesmal habe ich zu tun, meinen Weg zu finden und vergeude Energie beim überholen, stoppen und beschleunigen. Nach dem ersten Kilometer wusste ich allerdings schon, dass heute nicht unbedingt mein Tag ist. Ich war schnell aus der Puste, der Puls war von Anfang an zu hoch und ich war froh, lieber die kürzere Strecke gewählt zu haben. 
Völlig außer Atem lief ich nach einer Runde, also die 6 km nach 33 Minuten ins Ziel. Von 113 Läufern, die die kurze Strecke liefen, kam ich als 32. ins Ziel. Gar nicht so schlecht, da ich mich ja sonst im Mittelfeld bewege. (ERGEBNISSE vom Winterlauf).


Das war der erste Wettkampf in diesem Jahr und somit auch der erste Stempel für den Laufcup. Natürlich werde ich auch in diesem Jahr wieder fleißig Punkte sammeln. Die Lauftermine in der rechten Blogspalte habe ich bereits aktualisiert, wir haben viel vor und ich freue mich besonders auf den RENNSTEIGLAUF und die Läufe in BERLIN. Ob der Traum vom LONDON-MARATHON wahr wird, steht noch in den Sternen bzw. auf der Warteliste von INTERAIR Laufreisen. Der Reiseveranstalter hat uns letzte Woche nicht viel Hoffnung gemacht, dass noch etwas frei werden könnte. Falls nicht, ist das eines unserer Ziele im nächsten Jahr und das wird dann sofort gebucht, sobald das Programm des Reiseanbieters steht. 

DAS JAHR 2015 WIRD ALSO SPANNEND.